Leipzig und die fehlende Bundesliga

Der Leipziger Fußball ist seit Jahren geprägt von zerplatzten Träumen, Enttäuschungen, Misserfolgen und viel „verbranntem Geld“. Dabei hatte es der VfB Leipzig zu Beginn der Neunziger für ein Jahr in die Erste Bundesliga geschafft, bevor er tief stürzte.
Ungetrübte Fußballfreude konnten die Leipziger allein zu Zeiten der WM und beim Confederations Cup erleben. Das neue Zentralstadion bot dafür allerbeste Bedingungen.
Im Leipziger Fußballalltag aber dümpelt der FC Sachsen wieder einmal im unteren Tabellenbereich und stets kurz vor der Zahlungsunfähigkeit dahin.
Der FC Lok hat zwar nach der Insolvenz des VfB eine beeindruckende Aufstiegskette hingelegt, dürfte aber in der Saison 2009 / 2010 an seine Grenzen stoßen.
Und dann gibt es neben den sportlichen Misserfolgen immer wieder ebenso peinliche wie brutale Randale, Ausländerhass und Rechtsradikalismus, die überregional das Bild vom Fußball im Osten prägen.
Bei Problemen wird schnell nach der Stadt gerufen, nach einer Bündelung der Kräfte bei der lokalen Wirtschaft. Beiden wird vorgeworfen, sie würden sich immer weiter zurückziehen. Schließlich soll es der warme Geldregen eines Mäzens richten.
Vielleicht aber gehören FC Sachsen und Lok aber gar nicht die Zukunft im Leipziger Fußball, vielleicht braucht es eine dritte Kraft, auf den sich alle Beteiligten und Förderer vereinen lassen?
Ob die Situation wirklich so verfahren ist oder ob es Auswege gibt, darüber möchten wir diskutieren.

Beim Chemieblogger bin ich auf die morgen, um 18 Uhr, im Studio 3 von Leipzig Fernsehen, stattfindende Diskussion aufmerksam geworden.

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