Qualitätsjournalismus

Gefunden habe ich das folgende Video beim kontroversen, aber ab und an lesenswerten, HipHop-Blogger Bol, der leider vor kurzem seine antizionistische Ader entdeckt bzw. offenbart hat. Max Blumenthal, ein preisgekrönter Journalist und Blogger, will darin die israelischen Reaktionen auf Obamas Rede in Kairo zeigen. Nach Ansicht des Videos sollte eigentlich jedem klar sein, dass dies nicht sonderlich repräsentativ ist. Es wirkt wie eine missglückte Reportage von Michael Moore. Nichtsdestotrotz war Max Blumenthal doch sehr verwundert, dass The Huffington Post sein Video wieder löschte, weshalb er sich zu folgender Stellungnahme berufen sah:

Based on our interviews these people were from high socio economic backgrounds and had developed thoughts about current Israeli politics. The question is why more journalists are not covering this story. All you have to do is walk the streets of Jerusalem and you will find dozens of people that harbor the same beliefs. As a resident of Jerusalem, I can say that the people represented in this video are not members of a fringe group or simply drunk college kids. These people reflect the sentiments shared by many people in this country and this city. These people and their families are the core of the opposition to meaningful peace between Israel and her neighbors. This is what Obama is up against.

Das wirklich traurige an dem Video sind aber die Kommentare bei YouTube und Bol.

siehe auch: Yaacov Lozowick’s Ruminations: Mondoweiss Agitprop

Share and Enjoy:
  • Facebook
  • Twitter
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks

3 Antworten auf “Qualitätsjournalismus”


  1. 1 lahma 06. Juni 2009 um 13:54 Uhr

    >Das wirklich traurige an dem Video

    ach, und die aussagen im video sind gar nicht wirklich traurig, zB der offene rassismus gegen schwarze oder die behauptung, obama sei kein us-amerikaner, sondern muslimischer terrorist?

  2. 2 tousetrien 06. Juni 2009 um 14:28 Uhr

    mir ging es nicht um die dämlichen aussagen im video, sondern dass diese stellvertretend für alle israelis gelten sollen.

  1. 1 Hip Hop loves Antizionism… « tous et rien Pingback am 08. Juni 2009 um 23:29 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.