Archiv für November 2009

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Poesie à la Killer-Kalle

Karl-Heinz Rummenigge ließ bei der gestrigen Jahreshauptversammlung des FCB seine reimmuskeln spielen, um Franz Beckenbauer gebührend zu verabschieden.

Trailer: Greenberg

Der neue Film von Noah Baumbach (Der Tintenfisch und der Wal)

Alles Nötige zu Der Baader-Meinhof-Komplex

… Bernd Eichingers eigenartig gefühlstaubes Herunterhaspeln der RAF-Morde…

Gefunden bei perlentaucher.de

Aufruf des Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten

Antisemitische Schläger unmöglich machen – auch linke!

Am Sonntag, den 25.10.2009, verhinderten Antisemitinnen und Antisemiten gewaltsam eine vom Hamburger Programmkino b-movie und der Gruppe Kritikmaximierung geplante Vorführung von Claude Lanzmanns Film »Warum Israel«.

Mitglieder des »Internationalen Zentrums« B5, der Gruppe »Sozialistische Linke« (SoL) und der »Tierrechtsaktion Nord« (TAN), die sich mit Mundschutz und Quarzsandhandschuhen auf eine körperliche Auseinandersetzung vorbereitet hatten, verweigerten den Gästen den Zugang ins Kino. Besucherinnen und Besucher wurden dabei gezielt ins Gesicht geschlagen und als „Schwuchteln“ und „Judenschweine“ beschimpft. Auch in den Tagen darauf wurden Gäste, die von Blockadebeteiligten auf der Straße wiedererkannt wurden, bedroht und, in mindestens einem Fall, auch tätlich angegriffen.

In einer offiziellen Stellungnahme rechtfertigte die B5 die Gewaltausbrüche inhaltlich und tat sie als „kleinere Rangeleien“ ab. Diese Erklärung strotzt abermals vor antisemitischen Klischees: So wird etwa „der Zionismus“ als „rassistisches Projekt“ bezeichnet, mittels dessen „künstlich der jüdische Charakter gewahrt werden“ solle. Denn als künstlich gilt der antisemitischen Denkweise immer das jüdische, als natürlich aber alle anderen Völker.

Wir halten es für unerträglich,

  • dass ein Kino sein Programm vom Wohlwollen einer benachbarten Aktion Saubere Leinwand abhängig machen soll;
  • dass Linke sich als antisemitischer Kampftrupp formieren, um missliebige Veranstaltungen zu Israel zu unterbinden;
  • dass ein Film von Claude Lanzmann, französischer Jude, Résistancekämpfer und Regisseur von »Shoah«, der bedeutendsten Dokumentation über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, in Deutschland zum Angriffsziel einer militanten Blockade werden kann.

»Warum Israel« (1973) zeigt nicht bloß die verschiedenen Facetten der israelischen Gesellschaft. Es geht darin, aus der Perspektive eines Diasporajuden, um die Bedeutung des jüdischen Staates als Konsequenz aus der Shoah. Wer, wie die B5, die Vorführung eines solchen Films als „Provokation“ versteht, der nur mit Gewalt beizukommen sei, steht auf der Seite der Barbarei.

Dieses Spektrum ist seit Jahren dafür bekannt, seinen Antisemitismus gewaltförmig auszuleben. Es sind die gleichen, die sich 2002 mit Gewalt Zutritt zum Freien Sender Kombinat (FSK) verschafften und dort einen Kritiker ihres Israelhasses fachmännisch zusammenschlugen; die auf einer antifaschistischen Demonstration im Januar 2004 die Trägerinnen und Träger eines Transparents »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« von der Kundgebung prügelten; die seither bei zahlreichen Gelegenheiten Menschen, die Israelfahnen oder -buttons trugen oder aus anderen Gründen nicht in ihr Weltbild passten, bedroht, geschlagen oder mit Flaschen und Steinen beworfen haben.

Was es diesen Gruppen um die B5 bislang stets erlaubt hat, ihre Übergriffe weiter fortzusetzen, ist die Tatsache, dass sie von der Mehrheit der Linken und Alternativen entschlossene Gegenwehr nicht zu fürchten hatten. Kaum jemand der Linken steht ausdrücklich auf ihrer Seite; aber allzu viele waren dennoch bereit, ihnen ihr Plätzchen im Bündnis, auf dem Stadtteilfest oder sonst wo in der Szene freizuhalten.

Weil wir wissen, dass es ebenso verantwortungslos wie gemeingefährlich wäre, Antisemitinnen und Antisemiten gewähren zu lassen; weil wir wissen, dass die Schlägerinnen und Schläger mit jedem Erfolg nur stärker werden – daher halten wir es für unabdingbar, dass am 13.12., bei der Neuansetzung von »Warum Israel« im b-movie, der Film auf jeden Fall gezeigt wird.

Um die Angreiferinnen und Angreifer vom 25.10. politisch zu isolieren und eine Wiederholung ihres antisemitischen Gewaltspektakels zu verunmöglichen, rufen wir für diesen Tag zu einer Demonstration zum b-movie auf.

Auftaktkundgebung: 13.30 vor der Roten Flora
Abschlusskundgebung: 15.00 vor dem B-Movie

(Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten, 18.11.09)

[via torsun]

Trailer: Season of the Witch

Bei der Masse an Filmen in denen Nicholas Cage mitspielt, um seinen auschweifenden Lebenswandel zu finanzieren, vergisst man gerne was für ein guter Schauspieler er sein kann. Nachhilfe darin gibt es jedoch dank At the Movies. So ist auch seine extrem überdrehte Darstellung eines Polizisten in Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans, der gerade in den USA angelaufen ist, gewollt, wie Regisseur Werner Herzog im Interview mit GreenCine Daily erzählt. Ob jedoch Season of the Witch zu seinen guten Filmen zählen wird, wage ich zu bezweifeln.

Trailer: Universal Soldier: Regeneration

Die ersten bewegten Bilder des Wiedertreffens von JCVD und Dolph Lundgren sehen, selbst für eine DTV-Veröffentlichung, alles andere vielversprechend aus. In den USA erscheint die DVD im Januar, wann sie in Deutschland erscheint ist (leider) noch nicht bekannt. Bei Twitch, wo ich auch den Trailer entdeckt habe, gibt es noch das furchtbare Plakat des Films zu sehen.

Trailer: Amazing Tales: Three Guns

Amazing Tales: Three Guns ist Zhang Yimous Remake des Debutfilms der Coens Blood Simple. [via Film Junk]

The Swell Season – Live (featuring Jason Segel)

Der Schauspieler Jason Segel (Forgetting Sarah Marshall, How I Met Your Mother) spielt mit dem, aus dem Film Once bekannten, Duo Glen Hansard and Markéta Irglová, welches mittlerweile unter dem Namen The Swell Season firmiert, einen ziemlich lustigen Song.

Trailer: Reykjavic Whale Watching Massacre