Archiv für April 2010

Trailer: We´re The Weakerthans, We´re From Winnipeg

We´re The Weakerthans, We´re From Winnipeg zeigt The Weakerthans auf ihrer 21-Städte-Tour quer durch Kanada. [Intro]

(Offizieller) Teaser: Piranha 3D

Ab dem 26. August 2010 in den Kinos.

Trailer: Jonah Hex

Das verpricht doch beste B-Movie-Unterhaltung.

Bonustrailer: Jonah Hex – Motion Comic (mehr…)

Die taz und die Antisemitismuskeule

Via Perlentaucher:

Am Dienstagabend kam es zu einer denkwürdigen Diskussion im Centrum Judaicum Berlin – beziehungsweise gerade nicht. Anlass war ein taz-Artikel der israelischen Israelkritikerin Iris Hefets, die die Ausladung des für seine „Israel = Nazis“-Rhetorik bekannten Antizionisten Norman Finkelstein bei der Böll-Stiftung beklagte. Derartige Kritiker würden durch die Inszenierung einer „Schoah-Relion“ mundtot gemacht – so der Tenor ihres Artikels. Die Jüdische Gemeinde wollte anlässlich des Artikels mit taz-Chefredakteurin Ines Pohl, Welt-Herausgeber Thomas Schmid und Tagesspiegel-Chefredakteur Stephan-Andreas Casdorff (und Perlentaucher Thierry Chervel als Moderator) über deutsche Medien, Israel und den Antisemitismus diskutieren, aber es kam zum Eklat, weil lauthals brüllende Hefets-Anhänger ein „Tribunal“ gegen die Autorin fürchteten. Ines Pohl solidarisierte sich mit ihnen, forderte eine Einladung Hefets aufs Podium und rauschte ab, als die Jüdische Gemeinde da nicht mitmachen wollte.

Klaus Farber fragt sich, was das Ganze über das Verhältnis der taz zu Norman Finkelstein aussagt:

Wer Finkelstein eine Plattform und das Wort geben will, wie Iris Hefets und auch Ines Pohl, weiß, mit wem er es tun hat. Finkelstein vergleicht Israel nicht nur gern mit Hitlerdeutschland und die israelischen Streitkräfte mit der SS. Das allein würde schon ausreichen, um ihn zumindest in die Nähe der EUMC-Antisemitismuskriterien zu bringen, denen übrigens alle Bundestagsfraktionen mit der Resolution vom 4. November 2008 zugestimmt haben, also auch diejenigen der Grünen und der Linkspartei. Finkelstein ist darüber hinaus ein bekannter und bekennender Hisbollah-Sympathisant.

Samuel Salzborn befürchtet sogar schon einen antisemitischen Ausnahmezustand:

Der Auftakt für einen antisemitischen Ausnahmezustand ist jetzt gemacht, mitgetragen von einem links-alternativen Milieu, das sich selbst fern jeder selbstkritischen Anwandlungen in Sachen Antisemitismus sieht. Doch das seismografische Zentrum zur Unterbindung dieser Radikalisierung und Eskalation liegt ausschließlich in diesem Milieu: nicht nur die „tageszeitung“ ist gefragt, auch die „Grünen“ müssen jetzt Farbe bekennen. Wenn sie dieses Ereignis einfach abtun, machen sie sich zu den Steigbügelhaltern von antisemitischen Pogromen in der Zukunft.

Nachtrag: Ein paar Bilder bei antibuerokratieteam.net

Video: Roter Stern Leipzig in Mügeln


(via)

Kopfstoss.FM zu den Vorfällen in Mügeln

In der aktuellen Ausgabe gibt es u.a. einen Vorortbericht aus Mügeln zu sehen.

Video: N.E.R.D. – Hot N Fun (feat. Nelly Furtado)

2 Pressemitteilungen des Roten Stern Leipzig zum Spielabbruch in Mügeln

Zum Abbruch des gestrigen Spiels gegen den SV Mügeln-Ablaß schreibt der RSL u. a.:

Das Bezirksklassespiel SV Mügeln-Ablaß gegen Roter Stern Leipzig `99 wurde am 24.04.2010 durch den Schiedsrichter in der 80. Spielminute abgebrochen. Grund hierfür waren andauernde antisemitische Schmähungen seitens der Mügelner Anhänger_innen. Seit Spielbeginn riefen diese Parolen wie „Ein Baum, ein Strick, ein Judengenick“ und „Eine U-Bahn bauen wir, von Jerusalem bis nach Auschwitz“. Daneben gab es auch homophobe und nazistische Äußerungen: „Schwule, Schwule, Schwule“, „Scheiß Schwuchteln“, „Zecken vergasen“ und „Frei, Sozial und National“.

Zum Verhalten der Polizei wurde noch eine zusätzliche Pressemitteilung veröffentlicht.

Bei der LVZ finden man noch eine Bildergalerie zu den Vorfällen während des Spiels.

Weitere Zensur von South Park

muhammad in bear costume

Mittlerweile kann die 200. Folge von South Park nicht mehr bei den South Park Studios angesehen werden. Es sieht sehr danach aus, dass die Folgen 200 und 201 in nächster Zeit nur noch auf, mehr oder weniger, illegale Weise zu sehen sein werden. Mehr dazu kann man bspw. bei der Zeitung für Schland und Jörg Lau lesen.

Abbruch des Spiels Roter Stern Leipzig gegen SV Mügeln-Ablaß

Beim heutigen Auswärtsspiel des Roten Stern Leipzig in Mügeln kam es wieder zu einem, fast erwarteten, Spielabbruch. Laut MDR ereignete sich Folgendes:

Exakt sechs Monate nach dem blutigen Überfall von Brandis wurden die Leipziger am Sonnabend nach eigenen Angaben von über 50 Rechtsradikalen in Empfang genommen. Fanclub-Sprecherin Ulla Fröbisch sagte dem MDR: „Die haben von der ersten Minute an antisemitische und homophobe Sprüche gerufen. Als das ‚U-Bahn-Lied‘ gesungen wurde, machte der Schiri Schluss.“ Zum Zeitpunkt des Spielabbruchs in der 80. Minute hatte es 2:0 für Mügeln gestanden.