Beim heutigen Auswärtsspiel des Roten Stern Leipzig in Mügeln kam es wieder zu einem, fast erwarteten, Spielabbruch. Laut MDR ereignete sich Folgendes:
Exakt sechs Monate nach dem blutigen Überfall von Brandis wurden die Leipziger am Sonnabend nach eigenen Angaben von über 50 Rechtsradikalen in Empfang genommen. Fanclub-Sprecherin Ulla Fröbisch sagte dem MDR: „Die haben von der ersten Minute an antisemitische und homophobe Sprüche gerufen. Als das ‚U-Bahn-Lied‘ gesungen wurde, machte der Schiri Schluss.“ Zum Zeitpunkt des Spielabbruchs in der 80. Minute hatte es 2:0 für Mügeln gestanden.
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