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Video: Roter Stern Leipzig in Mügeln


(via)

Kopfstoss.FM zu den Vorfällen in Mügeln

In der aktuellen Ausgabe gibt es u.a. einen Vorortbericht aus Mügeln zu sehen.

2 Pressemitteilungen des Roten Stern Leipzig zum Spielabbruch in Mügeln

Zum Abbruch des gestrigen Spiels gegen den SV Mügeln-Ablaß schreibt der RSL u. a.:

Das Bezirksklassespiel SV Mügeln-Ablaß gegen Roter Stern Leipzig `99 wurde am 24.04.2010 durch den Schiedsrichter in der 80. Spielminute abgebrochen. Grund hierfür waren andauernde antisemitische Schmähungen seitens der Mügelner Anhänger_innen. Seit Spielbeginn riefen diese Parolen wie „Ein Baum, ein Strick, ein Judengenick“ und „Eine U-Bahn bauen wir, von Jerusalem bis nach Auschwitz“. Daneben gab es auch homophobe und nazistische Äußerungen: „Schwule, Schwule, Schwule“, „Scheiß Schwuchteln“, „Zecken vergasen“ und „Frei, Sozial und National“.

Zum Verhalten der Polizei wurde noch eine zusätzliche Pressemitteilung veröffentlicht.

Bei der LVZ finden man noch eine Bildergalerie zu den Vorfällen während des Spiels.

Abbruch des Spiels Roter Stern Leipzig gegen SV Mügeln-Ablaß

Beim heutigen Auswärtsspiel des Roten Stern Leipzig in Mügeln kam es wieder zu einem, fast erwarteten, Spielabbruch. Laut MDR ereignete sich Folgendes:

Exakt sechs Monate nach dem blutigen Überfall von Brandis wurden die Leipziger am Sonnabend nach eigenen Angaben von über 50 Rechtsradikalen in Empfang genommen. Fanclub-Sprecherin Ulla Fröbisch sagte dem MDR: „Die haben von der ersten Minute an antisemitische und homophobe Sprüche gerufen. Als das ‚U-Bahn-Lied‘ gesungen wurde, machte der Schiri Schluss.“ Zum Zeitpunkt des Spielabbruchs in der 80. Minute hatte es 2:0 für Mügeln gestanden.

Too little, too late.

Brühl-Kaufhaus

Proteste gegen Abbruch des Brühl-Kaufhauses – TV-Moderator kettet sich fest

Deutsch-Palästinensischer Kulturaustausch

Ziemlich passend Die einen kämpfen für ihr Land, die anderen mit ihren Teenagerproblemen überschreibt der Deutschlandfunk seinen Beitrag (mp3) über Mein Land Biladi, ein Theaterprojekt zwischen dem Freedomtheatre Jenin und dem Centraltheater Leipzig. Dieses brachte jeweils 10 junge Erwachsene aus Jenin und Leipzig zum Kulturaustausch und Theater machen zusammen. Liest man sich die Beiträge auf dem Blog des Projekts durch könnte man auf die Idee kommen, dass dabei die Beseitigung der israelischen Mauer eine prioritäre Rolle spielt. So wurde in der Zusammenfassung der Diskussionen u.a. geschrieben:

Whether the wall in Israel can be destroyed with candles, too.

Um diese Fragen genauer zu durchleuchten machte die Gruppe auch einen Abstecher nach Berlin. Dazu schrieb thawra

and i think we share the same things which is PAIN and WALL..and i wish some day they can come to Palestine to see the wall in a muesiom.and it will happend for sure and maybe soon…who know???

und abeer fügte hinzu:

Looking at Germany today all I could think of was when will the day come and Palestine will be free. The trip gave me hope for the wall to be dropped in Palestine.

Sicherheitshalber wurde auf dem Blog darauf hingewiesen, dass die Leugnung des Holocaust in Deutschland strafbar ist. Nichtsdestotrotz findet sich dort auch ein Text namens Starting from the Jew Holocaust till the Nakba, in dem u.a. steht:

Its not accurate to relate the holocaust to the Jews, we need to realize the destinations and goals of this holocaust relying on the concept of Racism…
… Pre Zionists used the language of crying and exaggeration to get the world’s passion so they can excuse what uglier than the holocaust which was the Nakba 15th may 1948…

Oder auch Folgendes von tha‘er abdel:

Now ZION is a big cruel movement. It contains all dangerous settlers who don’t want peace They want to kill Palestinians and still their land , only .So, Judaism is our relay enemy and we don’t want to fight it But ZION movement is our enemy and we struggle to get rid of it . Settlers must leave our country And return to their real home in Europe.

marah fügt noch hinzu:

They still raping the land with an excuse to protect tier lands and they built the apartheid wall like Berlin wall which is separate between East and West Germany.
The Palestine people are against the occupation and they will fight to take their land.

Trotz solcher Einträge weisen die deutschen Veranstalter ausdrücklich darauf hin, dass sie sich nicht vereinnahmen lassen wollen. Wer jetzt Lust bekommen hat, kann sich heute im Centraltheater eine Dokumentation über das Projekt ansehen. Außerdem werden Samstag in der Nato noch Kurzfilme aus Palästina unter dem, wohl unvermeindlichen, Titel Hinter der Mauer gezeigt.

Übrigens waren Lydia, Jessi and Michèle etwas enttäuscht, da die Teilnehmer aus Palästina nicht ihren Vorstellungen entsprachen:

we ask…is it the aim from the project to take people like these? We thought the project’s idea was to meet people who are affected by the occupations consequences. Sure, emotianally they’re afeccted by the occupation, but not materialistically. They can chose between alternatives. They have a lot of possibilities, others (from the core of the refugee camp) don’t.

Fast vergessen: Gefördert wird das Ganze übrigens von der Kulturstiftung des Bundes, der Stadt Leipzig, dem Goethe Institut Ramallah (siehe auch einen Beitrag des DLF mit einer Praktikantin des Institus) und dem Auswärtigen Amt.

Auf nach Brandis!

Kommenden Samstag wird das, wegen eines Naziübergriffs abgebrochene, Auswärtsspiel Spiel des Roten Sterns Leipzig gegen den FSV Brandis wiederholt.

Fellini-Schau

fellini

Zwischen dem 2. und 29. Januar präsentiert die Schaubühne Lindenfels 15 Filme und mehrere Veranstaltungen zu bzw. von Frederico Fellini. Genaue Informationen dazu finden sich hier.

Der Rote Stern Leipzig muss wieder nach Brandis

Das nach einem brutalen Neonazi-Überfall abgebrochene Bezirksklasse-Duell zwischen dem FSV Brandis und Roter Stern Leipzig wird wiederholt. „Die Partie wird neu angesetzt“, bestätigte Rainer Hertle, Präsident des Leipziger Fußballverbandes dem MDR.

Dem gastgebenden Verein sei kein Verstoß nachgewiesen worden, begründete Hertle die Entscheidung. So wurden Vorwürfe gegen einen Brandiser Ordner, der angeblich eine Gruppe Neonazis aufs Spielgelände gelassen haben soll, glaubhaft entkräftet.

Die Führungsriege von Roter Stern reagierte mit Entsetzen. Vereinssprecherin Claudia Krobitzsch sagte „Spiegel Online“, allein die Tatsache, dass Eisenstangen und Steine im Stadion für die Angreifer bereitlagen, sei ein grober Verstoß gegen die Sicherheitsauflagen. Bei Heimspielen dürfe Roter Stern noch nicht mal Glasflaschen verkaufen und bei andere liegen Eisenstangen herum, zeigte sie sich verwundert.

[via mdr]

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